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Mit Liebe gemacht: Der Freizeitpark Tripsdrill am Rande von Hohenlohe

Klinik Hohenlohe in Bad MergentheimMitten im Naturpark Stromberg-Heuchelberg, eingebettet zwischen grünen Wiesen und Wäldern, befindet sich Tripsdrill. Deutsch-lands erster Erlebnispark (anno 1929) liegt zwischen Stuttgart und Heilbronn – und feiert in diesem Jahr sein 75-jähriges Jubiläum. Auf 77 Hektar Fläche warten neben den 100 originellen Attraktionen drei Neuheiten: der Donnerbalken für Schwindelfreie, die Mühlbach-Fahrt für Kinder und die Spritztour für Seefahrer.

Altweibermühle

Tripsdrill ist nachweislich Deutschlands erster Erlebnispark. Bereits im 17. Jahrhundert verbreitete sich die Sage von einer Mühle, aus der die Frauen verjüngt und hübsch wieder herauskamen. 1929 entstand dann hier die erste Altweibermühle, um der Geschichte des sagenumwobenen Ortes gerecht zu werden. Seitdem gilt diese älteste Attraktion als Ursprung von Tripsdrill. Zwar brannte die Mühle 1946 ab, doch Besitzerfamilie Fischer baute das Wahrzeichen des Parks wieder auf. Wenige Schritte entfernt steht die Altmännermühle. Hier beweisen die Herren über verschiedene Stationen ihre Fitness und Geschicklichkeit.

Donnerbalken

Unweit der Altweibermühle steht im neuen Themen-bereich „Mühlental“ der Donnerbalken, bestehend aus zwei Bäumen. Im 17. Jahrhundert lebte Waldbruder Huzelin im nahe gelegenen Stromberg. Inzwischen hat er sich direkt in Tripsdrill niedergelassen und wohnt in einem Baumhaus. Auf dem zweiten Donnerbalken legte er seinen Garten an. Schwindelfreie fahren zu ihm hoch bis in die Baumwipfel in zwölf Metern Höhe. Dort kippt der Balken nach vorne und donnert im freien Fall abwärts in die Tiefe.

Spritztour auf dem Mühlensee

Direkt neben dem Donnerbalken verläuft die Spritztour für Seefahrer. Diese interaktive Attraktion ist, wie so häufig in der 75-jährigen Geschichte von Tripsdrill, ein Prototyp. Die Holz-Kähne sind liebevoll wie für einen Picknick-Ausflug gestaltet – mit Tischdecke, Kaffee-tassen, Tellern und Besteck. Und das Beste: Die Besucher können sich während der Bootsfahrt aus Gieß- und Kaffeekannen sowie Weinflaschen gegenseitig nass spritzen.

Mühlbach-Fahrt

Als weitere Wasser-Attraktion im Mühlental wartet die Mühlbach-Fahrt auf die Kleinsten – direkt hinter der Altweibermühle. Bei dem Pendant zu Europas höchster Wildwasser-Schussfahrt geht es in Mehl-Säcken den Bachlauf entlang, an dessen Schluss ein Schuss aus dreieinhalb Metern Höhe wartet. Diese Attraktion ist für Kinder konzipiert, die laut TÜV-Vorschrift noch nicht mit der großen Wildwasser-Schussfahrt durch die Burg „Rauhe Klinge“ fahren dürfen.

Waschzuber-Rafting

Auf dem Weg zum Waschzuber-Rafting besichtigen die Besucher zunächst das aus dem Jahre 1808 nachempfundene Waschhaus. „Waschen wie zu Großmutters Zeiten“ – eine Ausstellung von Omas Waschbrett und Waschmaschine über die Mangel bis zum Bügeleisen. In originellen Waschzubern treibt man dann den tosenden Wildbach stromabwärts durch Strudel, Wasserfälle und Stromschnellen. Dabei fließen über 4.500 Liter Wasser pro Sekunde.

Wetten dass..?-Achterbahn „G’sengte Sau“

1998 wurde die Wetten dass..?-Achterbahn „G’sengte Sau“ spektakulär eröffnet: Extrem-Sportler Dirk Auer befuhr als erster Mensch auf Inlinern eine Achterbahn – und das in Tripsdrill. Im Oktober 2001 toppte er diese waghalsige Aktion bei der ZDF-Außenwette von „Wetten dass..?“, als er mit einem Bierglas in der Hand über die Achterbahn fuhr.

Die G’sengte Sau ist eine besondere Kombination aus Wilde Maus und Achterbahn. Mit bis zu 50 km/h fahren die Besucher in altertümlichen Schlitten durch die Burg „Rauhe Klinge“. Dabei wird der Körper wie beim Start eines Astronauten-Shuttles mit dem dreifachen seiner üblichen Fallbeschleunigung (3 g) in den Sitz gedrückt.

Badewannen-Fahrt zum Jungbrunnen

In Oma’s nostalgisch-weißen Badewannen – mit Brause, Seifenhalter, Badetuch und Siffon – führt Europas höchste Wildwasser-Schussfahrt durch die mittel-alterliche Burg „Rauhe Klinge“. Im dunklen Burgkeller entdeckt man den geheimnisvollen Jungbrunnen. Als lebensechte Figuren steigen alte, gebrechliche Frauen in das Wasserbecken und entspringen als verjüngte Mädchen. Per Rückwärts-Schuss kommen die Besucher wieder ans Tageslicht. Der letzte Steil-Schuss führt aus luftigen Höhen mit 65 km/h abwärts in den Burgsee.

Burg „Rauhe Klinge“

Die G’sengte Sau und die Badewannen-Fahrt zum Jungbrunnen verlaufen beide durch die mittelalterlich anmutende Burg „Rauhe Klinge“. Authentizität verleihen ihr die vielen Stilelemente von Burganlagen der offiziellen Burgenstrasse, die ganz in der Nähe vorbeiführt.

Vinarium

1976 wurde in Tripsdrill, am Fuße des Reben bewachsenen Michaelsbergs, das Vinarium eröffnet. Als Vorbild diente ein historisches Keltergebäude. Die Besitzer-Familie Fischer, die früher selbst Wein anbaute, hatte in den Jahren zuvor zahlreiche alte Pressen und Weinbaugeräte gesammelt. Zwischenzeitlich befindet sich hier die größte Holzspindel-Pressen-Sammlung Deutschlands.

Im Dachgeschoss des Vinariums werden der Weinbau und die verschiedenen Arbeitsgänge „Von der Rebe bis ins Glas“ detailgenau dargestellt. Geräte zur Traubenbearbeitung wie Weinpressen, Kelterbäume und Zuber sind im Erdgeschoss ausgestellt. Im Gewölbekeller des Vinariums können die Besucher die feinsten Tropfen aus der Region probieren – das Vinarium-Glas bekommen sie als Souvenir gratis. Direkt vor dem Gebäude wartet die Weinkübel-Fahrt, die durch den Fröhlichen Weinberg verläuft.


Heiratsmarkt

Beim Tripsdriller Heiratsmarkt lebt der alte Katharinenmarkt wieder auf, bei dem schon um 1500 Burschen und Mädchen den Partner fürs Leben gesucht und gefunden haben. Hier erleben die Besucher eine lustige Flirt-Tour mit Fensterln, Hochzeitsreise, Kindlesbrunnen und Wiegen-Hochbahn.

Kinder-Attraktionen

„Kinderfreundlichster Freizeitpark 2003“: Erlebnispark Tripsdrill. So lautet das Ergebnis der Abstimmung von Europas größtem Internetportal zum Thema Freizeitparks www.parkscout.de. Insgesamt 30.000 Teilnehmer beteiligten sich an dieser Umfrage. Auf die Bedürfnisse der kleinsten Besucher wird in Tripsdrill seit jeher geachtet. Neben den zutraulichen Ziegen im Streichelzoo warten spezielle Kinder-Attraktionen wie z.B. die Mühlbach-Fahrt, die Moggelesbahn, die Enten-Wasserfahrt, der Schmetterlingsflug, der Wäschekorb-Rundflug, die Suppenschüsselfahrt, die Wackelräder oder der Wassergarten mit den springenden Wasserschlangen.
Familien-Attraktionen Das Angebot in Tripsdrill ist für die ganze Familie konzipiert und reicht vom Rasenden Tausendfüßler über den Mächtigen Wirbelpilz sowie die Flotte Schlappen-Tour bis hin zur Gugelhupf-Gaudi-Tour. Nicht zu vergessen sind das Phantastische Weinfass und die Kaffeetassen-Fahrt in der größten Kaffeemühle der Welt (14 Meter hoch). Gastronomie Ob im gemütlichen Gasthaus „Zur Altweibermühle“, im urigen Vespergarten, im lauschigen Biergarten oder in einem der zahlreichen SB-Restaurants im Park: Überall gibt es viele stets frisch zubereitete schwäbische Spezialitäten – vom historischen Fladenblooz über Maultaschen bis hin zum viergängigen Jubiläums-Menü. Wildparadies Tripsdrill 10 Gehminuten vom Erlebnispark entfernt liegt das Wildparadies Tripsdrill mit Wald-Erlebnispfad, Abenteuerspielplatz und heimischen Wildtierarten. Im letzten Jahr entstanden Deutschlands größte Flugvoliere für Adler und Geier sowie eine großzügige Anlage für zwei Weißkopf-Seeadler. Der Höhepunkt im Wildparadies: die Fütterung der Wölfe, Luchse, Bären und Greifvögel, täglich ab 14.30 Uhr – außer freitags.  Im Tripsdriller Tages-Pass ist der Eintritt ins Wildparadies Tripsdrill bereits enthalten. Der Wildpark macht übrigens keine Winterpause, sondern ist in dieser Zeit an Wochenenden, Ferien- und Feiertagen geöffnet.

Direkt zur Homepage des Freizeitparks: http://www.tripsdrill.de

 

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